Lexikon: Blauer Eisenhut (Aconitum napellus) in den Dolomiten (Tschamintal)

Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) ist einer der giftigsten Pflanzen Europas. Sie werden auch als Zierpflanzen in den Gartencentern verkauft. Man sollte sich beim Kauf dieser Zierpflanze vorher Gedanken machen, ob ich diese in meinen Garten pflanze. Das heist, wenn sich Kleinkinder im Garten aufhalten, sollte ich auf diese Zierpflanze ganz und gar verzichten.

Giftige Wirkstoffe und Toxizität

Lexikon:  Christrose (Schneerose)

Blütezeit

Teilweise schon im Dezember mit weißen Blüten, im strengen Winter ab Februar.

Giftige Teile

Besonders die Wurzeln, aber auch die oberirdischen Pflanzenteile (Samen).

Lexikon: Blätter und Arillus der Europäischen Eibe (Taxus baccata.)

Die Europäische Eibe (Taxus baccata), auch Gemeine Eibe oder nur Eibe genannt, ist die einzige europäische Art in der Pflanzengattung der Eiben (Taxus) und gleichzeitig die älteste und schattenverträglichste Baumart Europas. Die immergrüne, langsam wachsende und harzlose Eibe wächst baum- oder strauchförmig und wird in Mitteleuropa nur in Ausnahmefällen höher als 15 Meter. Eiben sind in der Regel zweihäusig, das heißt, männliche und weibliche Blüten befinden sich an unterschiedlichen Bäumen. Bis auf den bei Reife durch Karotinoide lebhaft rot gefärbten Samenmantel oder Arillus, der becherartig den Samen umgibt, sind alle Pflanzenteile der Europäischen Eibe stark giftig. In allen europäischen Ländern gehört die Europäische Eibe, die ein sehr hohes Alter erreichen kann, zu den geschützten Baumarten. In Deutschland steht sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und war im Jahre 1994 Baum des Jahres.

Lexikon: gefleckter Aronstab

Erscheinungsbild und Blatt

Der Gefleckte Aronstab ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 40 cm erreicht. Dieser Geophyt besitzt ein horizontales, walnussgroßes, knolliges Rhizom als Überdauerungsorgan. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Lexikon: Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)

Vorwiegend die Zwiebel und Blüten, eventuell auch Blätter und Stängel. 

Gitftstoffe, Wirkung und Symptome

Die Pflanze enthält die Giftstoffe Imperialin und Fritillin. Die höchste Konzentration befindet sich in der Zwiebel. Als Vergiftungserscheinungen treten Übelkeit und Erbrechen auf. Es kommt zu Krämpfen und zu Herz-Kreislaufbeschwerden. Bei starker Vergiftung kann der Tod durch Herzstillstand eintreten.

Seite 1 von 2

© 2009-2019 Kleingartenverein Volksgesundung e.V. Leipzig. Alle Rechte vorbehalten. Designed By WarpTheme
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.